Susi

Reise ins ungewisse

Ihr glaubt gar nicht was ich gestern alles erlebte.
Gestern bin ich plötzlich munter geworden weil die Erde rumorte. Ich wollte wissen wer mich in meinem wohlverdienten Schlaf stört.

Als ich meine kuscheliges Schlafzimmer verließ musste ich blinzeln, so hell schien die Sonne. Am Eingang zu meiner kleinen Höhle musste ich erst warten um mich an die Helligkeit zu gewöhnen.
Ihr solltet wissen, ich muss ziemlich aufpassen wenn ich mich draußen aufhalte.
Nachdem ich mich an das grelle Licht gewöhnt hatte, schaute ich mich um und erkundete die Umgebung. Plötzlich erschrak ich wieder. Ein dumpfer Knall, nicht weit weg von mir, setzte mich in helle Aufregung. Der Schnee spritzte nur so um mich herum. Nun sah ich die Bescherung. Der Eingang zu meiner kleinen Höhle wurde von einem große Stück Schnee und Eis verdeckt. Soviel ich mich auch anstrengte, ich konnte den Eingang zu meinem Mauseloch nicht mehr freilegen.
Da stand ich nun auf meinen 4 Pfoten und wusste nicht ein noch aus. So musste ich mich notgedrungen in der Kälte auf den Weg machen um einen neuen Unterschlupf für mich zu finden.
Maus Susi vor Schneeberg
Verzweifelt und mit hängenden Ohren machte ich mich auf den Weg. Unterwegs traf ich Fridolin. Im Herbst, beim Spielen, hatte ich ihn schon öfters getroffen.
Er ist etwas älter als ich und kannte sich hier in der Gegend viel besser aus. Ihm klagte ich mein Leid. Er tröstete mich sprach zu mir: „Susi, etwas weiter den Weg entlang steht ein gaaanz großes Gebäude. Geh doch dort hin. Dort findest Du bestimmt einen neuen Unterschlupf“. Allerdings, so flüsterte er mir noch zu, sollen dort unheimliche Dinge zu sehen und zu hören sein.Ich wusste nicht so recht.
Da mir aber schon ziemlich kalt wurde, machte ich mich auf den Weg dorthin. Es ist wohl besser an einem komischen Ort zu sein als draußen in der Kälte zu erfrieren.
Ich sah das große Gebäude schon von weitem. Nach einigen Suchen fand ich ein klitzekleines Loch durch dass ich gerade noch hindurch passte.
Hier drinnen war es schon nicht mehr so kalt. Ich schaute mich um und fand einen riesengroßen Raum der an den Wänden ziemlich ungewöhnlich aussah.
Es war aber schon Dunkel und ich war vom Schreck und dem langen Weg ziemlich Müde. Deshalb suchte ich mir eine kuschelige aber geschützte Ecke. Davon gibt es hier zum Glück reichlich welche.
Aber morgen schaue ich mich hier mal genauer um ob es wirklich so unheimlich ist. Jetzt will ich mich erst mal ausruhen und schlafen.
– Susi –