Kindertheater, Theater

Rückblick Theaterjahr 2016/2017: Inszenierung „Das fliegende Klassenzimmer“ – Erich Kästner

Wie jedes Mal wenn ein neues Theaterstück angesagt ist, ist die wichtigste Entscheidung, eine neue und geeignete Geschichte mit Handlung zu finden. In diesem Jahr haben wir uns für das Stück „Das fliegende Klassenzimmer“ entschieden.

Die Rollenverteilung ist uns relatiev leicht gefallen da es viele schöne Rollen zur Auswahl gab. Leider hatten wir zu wenig Mitspieler und so kam es, dass nicht alle Rollen von Anfang an vergeben waren. Bei den ersten Treffen haben wir uns ganz mit dem Auftreten und der Improvisation beschäftigt, bis dann alle mit ihrem Text vertraut waren und es darum ging, die ersten Scenen zu proben.

Im Laufe der Proben haben wir noch ein paar Teilnehmer dazubekommen und mit den Leuten auch langsam die Requisite.

Zwischendurch wurde unerwartet nochmal eine Rolle gewählt und ein Schauspieler hat uns leider auch wieder verlassen. Als dann ungefähr ein halbes Jahr vergangen war, konnten alle ihre Texte sicher und die einzelnen Scenen entwickelten einen Zusammenhang und ergaben ein tolles Stück.

Meiner Meinung nach kam jetzt die spannendste Zeit. Ein paar Texthänger mussten noch beseitigt werden und die restlichen Requisiten mussten noch organisiert werden, bis dann endlich die ersten paar Proben mit Kostümen und ohne Unterbrechung folgten. Wir hatten in diesem Jahr viele „Neue“, die wir mit unserem System noch vertraut machen mussten aber auch sie hatten nach einer kurzen Zeit den Dreh raus. Als dann alles saß , sowohl Text als auch Qutfit, kam auch schon die Generalprobe. Auch wenn es nur aufgenommen wurde, war die Aufregung da. Am Ende lief aber alles gut.

Einen Tag später kam schon die Premiere. Hinter der Bühne waren alle super aufgeregt, während die Zuschauer sich in der Zeit schon auf ihre Plätze begaben. Wir wünschten uns alle gegenseitig Glück und mussten nun auf das Vertrauen, was wir davor die Wochen gelernt und geübt haben. Wie jedes Jahr begrüßte Karola das Puplikum mit ihrer tollen Rede, in der sie dieses Jahr aebr auch erwähnte, dass es das letzte Mal in der Theaterwerkstatt aufgeführt wird und wir dann umziehen werden.

Auch der Ennergiekreis darf natürlich nicht fehlen. Bei einem Ennergiekreis stehen wir im Kreis und tun die Hände in die Mitte, ungefähr nach 3 Sekunden heben wir die Hände hoch und rufen laut auf. Das verringerte die Nervosität leider trotzdem nicht gerade. Wie erhofft, lief das Stück sehr gut und der Applaus, den wir bekahmen sagte das auch.

Nach unserer ersten Aufführung hatten wir ein gutes Gewissen und freuten uns auf die Schulaufführungen. Das waren 2 Tage in dennen wir jeden Tag 2 Aufführungen hatten. Wie vor jedem Stück begannen wir mit dem Ennergiekreis und Karola`s rede. Auch wenn wir das Stück nun schon einmal gespielt haben ist die Nervosität vor jedem Stück groß. Bei mir zum Beispiel beginnt die Nervosität immer erst bei der Rede, veschwinden tut sie erst nach meinem 1 Satz auf der Büne. Ich denke in den 4 Auftritten konnten wir die Geschichte von Erich Kästner gut rüberbringen.

Wir hatten viele aufmerksame Schüler im Puplikum sitzen. Auch einige vertraute Gesichter. Wir alle freuen uns schon auf die nächste Aufführung und das nächte Stück.

Dieser Text wurde freundlicherweise von Hanna zur Verfügung gestellt.