2017, Angebote

Toleranz-Botschafter*innen

  • Termine

  • Schulung vom 16.-18. März in Heilbad Heiligenstadt. Bei Interesse bitte bei klingebiel@yfu.de melden.

  • Schulung vom 14.-16. September in Heilbad Heiligenstadt. Bei Interesse bitte bei klingebiel@yfu.de  melden.

 

Projektbeschreibung

Das Projekt Toleranz Botschafter*innen baut auf den Projekten Interkulturelles Training (2015/16), Interkulturelles Theaterprojekt (2016) und dem Integrationslotzen-Projekt (2017) auf und kann auf zahlreiche Erfolge zurückgreifen. Bisher konnten im Landkreis ca. 500 Schüler*innen aller Schulformen von den Maßnahmen profitieren und das Interesse bei Jugendlichen,Lehrkräften und Eltern steigt. In 2018 möchten sich die Jugendlichen nun mit den Themen Menschenrechte und antirassistische Bildung beschäftigen.

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Mit dem Projekt „Toleranz-Botschafter*innen“ sollen junge Menschen im Eichsfeld zu Multiplikator*innen ausgebildet werden, um für eine tolerantere und weltoffene Gesellschaft einzutreten. Toleranz-Botschafter*innen 2018 setzen sich für Menschenrechte und Antirassismus ein, sensibilisieren, argumentieren und schaffen Räume der Begegnung und des voneinander Lernens.

Jugendlichen sollen nach dem Bildungskonzept des Globalen Lernens zu Multiplikator*innen ausgebildet werden und ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Einstellungen in diesem Feld erweitern und anwenden.

Schüler*innen sollen sich mit den Fragen nach der Verwirklichung von Menschenrechten, globaler Gerechtigkeit und den Bedingungen für eine friedliche Welt auseinandersetzen und gemeinsam Lösungen für eine weltoffene und tolerantere Gesellschaft entwickeln.

Das Projekt Toleranz Botschafter*innen beruht auf dem Bildungskonzept des Globales Lernen und will zu Weltoffenheit und Empathie erziehen. Es ist inhaltlich und methodisch ganzheitlich orientiert. Es vermittelt fächerübergreifend Wissensinhalte und Kompetenzen zu Eine-Welt-Themen und nutzt dabei offene pädagogische Konzepte wie den Peer-to-Peer Ansatz sowie partizipative Lernmethoden. Eine wichtige Rolle beim Globalen Lernen spielt die Frage nach Verwirklichung von Menschenrechten, globaler Gerechtigkeit und nach den Bedingungen für eine friedliche Welt (Friedenserziehung). Dabei spielt Anti-Rassismus-Bildung eine zentrale Rolle.

Das Projekt Toleranz-Botschafter*innen setzt sich aus verschiedene Bildungsangeboten für Schüler*innen zusammen:

1. Multiplikator*innen Schulung

In zwei Schulungen (je 2Tagen á 8h) sollen je 15 bis 20 Toleranz-Botschafter*innen im Frühjahr und im Herbst zu Multiplikator*innen ausgebildet werden. Themenschwerpunkte der Schulung sind zum einen Menschenrechte und zum anderen Anti-Rassismus-Bildung. Die Teilnehmenden werden dazu befähigt eigenständig Toleranzworkshops für Schüler*innen zu konzipieren und in Teams umzusetzen. Dabei erweitern sie ihr Wissen im Bereich des Globalen Lernens, erlernen Argumentastions- und Diskussionshilfen und erweitern ihr Methodenrepertoire.

Zielgruppe: Jugendliche im Alter von 15-25 Jahren
Zeitraum / Dauer: Frühjahr (2Tage á 8h) und Herbst (2Tage á 8h)
Anzahl der TN: je 15 bis 20 Personen
Konzept: Colored Glasses (YFU)

2. Toleranzworkshops für Schulklassen

Im Rahmen des Projekts sollen 8 Toleranzworkshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten von geschulten Toleranz-Botschafter*innen durchgeführt werden. Zielgruppe der Workshops sind Schüler*innen ab der 5. bis zur 12. Klasse.

Themenschwerpunkte:

  • Menschenrechte (ab Klassenstufe 8)
  • Stereotype, Vorurteile, Diskriminierung (ab Klassenstufe 5)
  • Kulturelle Differenzen und Rassismus (ab Klassenstufe 8)
  • Flucht und Fluchtursachen (ab Klassenstufe 5)

Zielgruppe: Schüler*innen der Klassenstufen 5 bis 12
Umfang der Maßnahme: 8 mal 5h Workshop
Anzahl der TN: 25-30 SuS
Methoden: Non-formal-Education, interaktive Erarbeitung der Themeninhalte
Konzept: Colored Glasses (YFU)

Trainer*innen: pro Maßnahme (min.) zwei Toleranz-Botschafter*innen

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