über uns, Verein

Satzung des Vereines Frauenbildungs-und Begegnungsstätte ko-ra-le e.V.

hier der genaue Wortlaut…

Unsere Satzung lässt sich hier mit einem Klick herunterladen.

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1. Name und Sitz
Der Verein trägt den Namen “ Frauenbildungs-und Begegnungsstätte ko-ra-le e.V.“.
Der Name ko-ra-le steht für: kommen -rasten -leben.
Der Verein hat seinen Sitz in Heiligenstadt und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht
Heilbad Heiligenstadt eingetragen.

2. Zweck
Der Verein setzt sich für die Förderung von Bildung und Erziehung, sowie die Förderung
der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein.
Durch persönliche Beratung, Bildungsveranstaltungen, Gesprächskreise, Kreativkurse u.ä.
will der Verein Frauen und Mädchen unterstützen und fördern, ihr Leben aktiv zu
gestalten, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und so gleichberechtigt am gesellschaftlichen
Leben teilhaben zu können.
Es ist dabei unerheblich, wie alt unsere Besucherinnen sind und welchen Bildungs-und
Sozialstatus sie haben.
Wir möchten weiblich bestimmte Räume schaffen, die ein Ort der Begegnung sind.

3. Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke
im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke “ der Abgabenordnung 1977 (§§51 ff.
AO) in der jeweils gültigen Fassung.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen
aus Mitteln des Vereins erhalten.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Mitgliedschaft
Frauen und Mädchen ab 16 Jahren können die Aufnahme als Mitglieder beantragen, wenn
sie den Verein im Sinne des Abschnittes 2 unterstützen möchten.
Personen, die die Arbeit des Vereines unterstützen möchten, können Fördermitglieder
werden.
Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.
Die Mitgliedschaft wird schriftlich beantragt, über die Aufnahme entscheidet der
Vorstand.

5. Rechte und Pflichten der Mitglieder
Jedes Mitglied hat ein Recht auf demokratische Mitbestimmung in
Vereinsangelegenheiten, d.h. inhaltliche Ausrichtung der Arbeit des Vereines und
Verwendung der Finanzen.
Mitglieder erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Ermäßigung zu Kursgebühren.
Über die Höhe entscheidet der Vorstand.
Fördermitglieder haben das Recht, über die Verwendung ihrer Fördermittel unterrichtet zu
werden.
Mitglieder haben das Recht und die Pflicht, sich konstruktiv und kritisch mit
Vereinsangelegenheiten auseinander zu setzen.
Mitglieder haben die Pflicht, den Verein und das Projekt durch Mitarbeit und Ideen im
Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. Sie sollten den Verein in der Öffentlichkeit
positiv vertreten.
Mitglieder haben die Pflicht, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen.

6. Austritt
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein.
Der Austritt ist durch schriftliche Austrittserklärung unter Angabe von Gründen zum Ende
des jeweiligen Jahres möglich.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann nur wegen eines Verhaltens erfolgen, das den
Zwecken des Vereins schadet, wobei dem Mitglied vor der Beschlussfassung Gelegenheit
zu Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden muss.
Die Mitglieder beschließen dieses mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf einer
Mitgliederversammlung.
Um die Fördermitgliedschaft zu beenden genügt eine schriftliche Austrittserklärung ohne
Angabe von Gründen.

7. Beitrag
Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der
Mitgliederversammlung, näheres regelt die Beitragsordnung.

8. Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

9. Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder verpflichtend.
Die Jahreshauptversammlung wird einmal jährlich einberufen.
Die Einladung erfolgt schriftlich vier Wochen vor dem jeweiligen Termin unter
Bekanntgabe der Tagesordnung.
Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

Sie entscheidet insbesondere über:
a) Wahl, Abwahl und Entlastung des Vorstandes
b) Aufgaben des Vereins
c) grundsätzliche finanzielle Belange
d) Mitgliedsbeiträge
e) Satzungsänderungen
f) Auflösung des Vereins

Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig
anerkannt. Jedes Mitglied hat eine Stimme, auch Mädchen unter 18 Jahren üben ihr
Stimmrecht eigenständig aus. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
Die Abwahl des Vorstandes kann durch ein Misstrauensvotum mit 2/3 Mehrheit der
anwesenden Mitglieder erfolgen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das
Vereinsinteresse erfordert, oder die Einberufung von 30% der Vereinsmitglieder schriftlich
unter Angabe der Gründe verlangt wird.

10. Zusammensetzung und Aufgaben des Vorstandes
Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern, nämlich die Vorsitzende, die
Stellvertreterin und die Finanzfrau, und bis zu zwei weiteren Vorstandsmitgliedern.
Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam gerichtlich und
außergerichtlich.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren
gewählt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die jeweils amtierenden
Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre
Nachfolger gewählt und in das Vereinsregister eingetragen worden sind.
Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins.
Der Vorstand kann geschäftsführende Aufgaben übertragen, näheres regelt die
Geschäftsordnung.
Er hat insbesondere die Vorbereitung und Einberufung von Mitgliederversammlungen und
die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen.
Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.
Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens einmal statt.
Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder
anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich
gefasst werden.
Alle Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von der Vorsitzenden zu
unterzeichnen.

11. Protokoll
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzungen wird ein
Protokoll angefertigt, das von der Versammlungsleiterin und der Protokollführerin
unterzeichnet wird.

12. Satzungsänderung
Für eine Satzungsänderung ist die 2/3 Mehrheit der Mitglieder erforderlich.
Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts-oder Finanzbehörden aus formalen
Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese
Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

13. Auflösung des Vereins
Für eine Auflösung des Vereins ist eine 2/3 Mehrheit der Mitglieder erforderlich.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an den Paritätischen Wohlfahrtsverband,
der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke in der
Frauenarbeit in Thüringen zu verwenden hat.
Die Vorstandsvorsitzende ist für die Abwicklung des Vereins zuständig.

Heiligenstadt, den 17.11.2011