Schade, schon vorbei – Theatersaison 2016 ko-ra-le

Kann man Kunst lernen?

Ja, das kann man!

Kindertheater – Jugendtheater

ko-ra-le e.V.

 

Team der Kindertheatergruppe
Team der Jugendtheatergruppe
t

Improvisation

 

w

Ausdruck

 

Darstellung

 

Körperwahrnehmung

 

y

Stimmbildung

 

+

Bühnenwirksamkeit

 

h

Textaneignung

 

Bühnentechnik

 

Rückblicke

Lippi

Mein Name ist...

Curd von Stauffen

Ich bin Curd,...

Recha

Mein Name ist...

Ich bin Daja

Ich komme...

Lo

Mein Name ist...

Nathan

Ich bin...

Der Sultan

Guten Tag...

Dieses mal stellte sich die Kindertheatergruppe einer besondere Herausforderung. Die Kinder hatten die Idee dieses mal kein Stück „von der Stange“ zu nehmen, sondern selbst ein eigenes Stück zu schreiben. Hanna Holzborn und Sarah Eckardt erarbeiteten gemeinsam unter Anleitung der Theaterpädagogin Frau Karola Klingebiel das neuzeitliche Theaterstück #stratiatellapudding.

Von Außen ein ganz normaler Junge, doch eigentlich ist bei mir nicht viel normal .

Meine Mutter ist Alkoholikerin und interessiert sich nur  noch für den Fernseher, außerdem schlägt sie mich und unsere Haushälterin dauernd. Ich muss meiner Mutter helfen vom Trinken wegzukommen, auch wenn mir langsam die Kraft dazu fehlt. Ich darf ja nicht aufgeben, sie ist schließlich meine Mutter. Ich habe Angst, dass sie nie vom Alkohol wegkommt. Aber zum Glück habe ich Charlie & Ted die immer hinter mir stehen und mich unterstützen und zwei neue Freunde habe ich jetzt auch noch: Kalle & Mick , sie sind wie eine richtige Familie für mich und unterstützen mich wo es nur geht!

Ich bin Herr Schlote und arbeite als Polizist. Ich habe einen Kollegen Herr Bertold, er ist sehr undiszipliniert. Auf dem Bahnhof unserer Stadt treiben sich immer diese Obdachlosen herum. Sie verwüsten den Bahnhof, handeln mit Drogen und machen Saufpartys mit Minderjährigen. Frau Evelyn und ich unternehmen aber schon etwas, denn es wird Zeit, dass wieder Ordnung einkehrt. Nur Herr Berthold hat etwas dagegen, das kann ich gar nicht verstehen.

Der Berliner Gegenwartsautor, Schauspieler, Musiker und Regisseur hat seinen „Nathan“ auf der Grundlage der historischen Handlung Lessings für junge Leute geschrieben und ebenfalls in Jerusalem des 12. Jahrhunderts angesiedelt. Nach wie vor ist Lessings Anliegen ein sehr gegenwärtiges: Menschlichkeit und Toleranz, friedlicher, achtungsvoller Umgang von Menschen untereinander: Christen, Juden und Muslime. „Ein sehr nachdenkenswertes Stück, mit dem wir viele Interessenten erreichen und sie anregen wollen, sich auch nach dem Theaterbesuch mit dem Thema zu beschäftigen“, lautet die Meinung der Theatergruppe.

Guten Tag meine Damen und Herren.

Saladin der Sultan, euer Oberhaupt und Herrscher steckt momentan in großen Schwierigkeiten. Zuerst dringen die Christen wieder in Jerusalem ein, um es zurückzuerobern und nun ist das einzige Mittel, was da noch helfen kann, ein bisschen Geld um einen Waffenstillstand auszuhandeln. Ich habe natürlich in meiner Großzügigkeit so einem Handel zugestimmt, dabei jedoch nicht bedacht, dass schon viele meiner Freunde einiges Geld durch mich erwarben um sich ihr Leben aufzubauen. Natürlich habe ich schon längst einen neuen Schatzmeister engagiert, doch der ist ein nutzloser Kerl. Keinen Cent bringt er mir! Doch wie ich hörte, soll er einen reichen Freund haben. Na, wenn das nicht die Quelle zum Erfolg darstellt?! Mit einer List, wird es mir sicher gelingen ihm etwas abzuknöpfen und alles wieder ins Reine zubringen.

Ich bin Nathan, leidgeprüfter Optimist, den selbst harte Schicksalsschläge nicht in die Verbitterung trieben. Freundschaften sind mir wichtig, auch über Religionsgrenzen hinweg. Aber das Wichtigste ist mir meine Tochter! Aber ist sie überhaupt -meine- Tochter? Unwichtig. Seit dem Verlust meiner Familie ist sie es, die meinem Leben einen Sinn gibt. Beinahe hätte ich auch sie verloren. Doch dank eines christlichen Tempelherrn, der selbstlos sein Leben für das ihre riskierte, kann ich mich weiterhin ihrer Gegenwart erfreuen. Aber hatte der Sultan nicht alle wagemutigen Tempelherren köpfen lassen? Wo finde ich den Retter meiner Tochter & wie kann ich ihm meinen Dank erweisen? Ganz nebenbei will der Sultan nur mein Bestes, notfalls indem auch mein Kopf rollt. Kann es gelingen, einen Ausweg aus dem Schlamassel zu finden? Wie bringt man ein Staatsoberhaupt dazu, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken?

Herausforderungen

 

Anzahl der Besucher/innen

ausgetrunkene Wasserflaschen

Schauspieler/innen

verstauchte Knöchel

Premieren-Sekt

Manuskriptseiten

Innentemperatur während der Premieren - gefühlt

Vorstellung mit dem meisten Zwischenapplaus

Mit dabei sein?

 

Wir suchen DICH für die neue Theatersaison 2017. Komm ruhig mal zur Probe und versuche dich einfach!